Bezirksliga Ufrk. West: „Matthias Kantenwein hat sich bereits ein Bild gemacht“ – Interview mit Meikel Stapf (Abteilungsleiter VfL Mönchberg)

Der VfL Mönchberg hat in der abgelaufenen Saison das angestrebte Ziel – den Klassenerhalt in der Bezirksliga Unterfranken West – erreicht, auch wenn man wieder bis kurz vor Schluss „zittern“ musste. In die Spielzeit 2013/2014 wird der Verein mit einem neuen Trainer gehen – auf Michael Fecher folgt Matthias Kantenwein. Wir sprachen mit Meikel Stapf – Abteilungsleiter beim VfL – über sein Saisonfazit, den neuen Trainer, sowie die feststehenden Zu- und Abgänge.

Mittelkreis: Hallo Herr Stapf – die Saison 2012/2013 ist Geschichte! Was ist Ihr Saisonfazit eurer Mannschaft in der Bezirksliga Unterfranken West?

Meikel Stapf: Grundsätzlich sind wir mit der abgelaufenen Runde zufrieden. Im Endeffekt mussten 6 Mannschaften absteigen. Wir konnten das ausgegebene Saisonziel „Klassenerhalt“ drei Spieltage vor Schluß erreichen und haben den positiven Rundenabschluss mit einem Zeltlager drei Tage lang gebührend gefeiert.

Mittelkreis: Was ist Ihnen aus der abgelaufenen Runde und den absolvierten Begegnungen positiv, was negativ im Gedächtnis geblieben?

Meikel Stapf: Negativ war die hohe Anzahl an Klatschen. Gerade gegen spielstarke Gegner ergeben sich die Jungs nur allzu gerne ihrem Schicksal. Das was auch schon in der Vorsaison ein Problem. Außerdem waren wir durch Verletzungen und Praktiken zweier Studenten in der Vorrunde personell ausgedünnt und hatten somit nicht den nötigen Konkurrenzkampf im Team. Diese Themen hatten damals auch Michael Fecher belastet.

Auf der anderen Seite war das Team in der Lage, sich bei wichtigen Spielen – gegen Mannschaften auf Augenhöhe – fokussiert und konzentriert zu präsentieren, um die nötigen Punkte zu holen. Insofern werden wir die Runde, wie auch die 4 Jahre mit Michael als Coach, definitiv positiv in Erinnerung behalten.

Mittelkreis: Wie beurteilen Sie insgesamt das Niveau der Spielklasse innerhalb der abgelaufenen Spielzeit?

Meikel Stapf: Hier kann ich mich nur den bereits gezeigten Interviews anderer Bezirksligisten anschließen. Durch den Wegfall der BOL, und mit 4 Reserveteams ambitionierter Mannschaften, hat sich das Niveau erhöht. Erschwerend waren außerdem die Ligastärke mit 19 Teams, sowie die vielen Nachholspiele in der Rückrunde.

Mittelkreis: Wie laufen die Planungen für die kommende Runde – welche personellen Änderungen gibt es (neben der bereits bekannten Verpflichtung von Trainer Matthias Kantenwein) – zu vermelden und wie wird eure Vorbereitung aussehen?

Meikel Stapf: Michael Hausdörfer wechselt zum SV Alemannia Haibach und Daniel Lux wird nach seinem Kreuzbandriss zurück zum TSV Collenberg gehen. Als Zugänge haben wir bis dato zwei fixe Zusagen. Markus Bayer kommt vom ASV Höchstadt und Enes Yilmaz von der TSG Bad König.

Mit der Vorbereitung beginnen wir bereits am 22.06. Als neuer Trainer möchte Matthias Kantenwein möglichst schnell die Mannschaft kennen lernen und diese auf die nächste schwere Saison einstellen. Er hat sich bereits ein erstes Bild gemacht, kennt auch schon die eine oder andere Baustelle und will die 5 Wochen Vorbereitungszeit intensiv nutzen.

Mittelkreis: Was wünschen Sie sich für die kommende Saison im Bezug auf Ihre Mannschaft und den gesamten Verein? Wie wird die Zielsetzung aussehen?

Meikel Stapf: Bei der ersten Mannschaft kennen wir noch nicht die Ligagröße (Anm. d. Red.: Stand zum Zeitpunkt des Interviews noch nicht fest […HIER] geht es zur BFV Einteilung), wir gehen mal von 17 Mannschaften aus, was wieder einen verschärften Abstieg bedeuten könnte! Unser Saisonziel lautet erneut Klassenerhalt.

In Bezug auf unsere 2. Mannschaft wünschen und fordern wir von den Spielern mehr Engagement, speziell bei der Trainingsbeteiligung. Wir haben mit Thomas Ratschker einen guten Trainer und könnten, wenn alle am gleichen Strang ziehen, mehr Erfolg haben.

Mittelkreis: Wir bedanken uns für das Interview!

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