A-Klasse AB 2: Der FC Zenit Wörth ist auf Trainersuche – Alex Kinstler nicht mehr Coach

Der FC Zenit Wörth – Aufsteiger in die A-Klasse AB 2 – ist aktuell auf Trainersuche. Alex Kinstler, der mit der Mannschaft in der letzten Saison den größten Erfolg der noch jungen Vereinsgeschichte feiern konnte, hat das Amt nicht mehr inne. Der Mittelkreis sprach mit Arthur Luther, Vorstand des Vereins.

Mittelkreis: Alex Kinstler steht beim FC Zenit Wörth nicht mehr als Trainer zur Verfügung. Was ist passiert?

Arthur Luther: Unsere Vorstellungen im Bezug auf das Vereinsleben gingen in einigen Dingen auseinander. Was nicht immer negativ ausgelegt werden muss. Meinungsverschiedenheiten gehören dazu und regen manchmal auch an. Alex Kinstler ist sehr engagiert und immer mit sehr viel Ehrgeiz bei der Sache. Er fordert sehr viel von der Mannschaft und scheut auch keine Konflikte. Natürlich resultieren daraus auch gewisse Reibungen. Jedoch hatten wir vor in der Winterpause ein Fazit zu ziehen und zu sehen ob und wie es weiter gehen sollte. Leider hat Alex nicht mehr weiter machen wollen und hat zwei Wochen vor Rundenbeginn das Traineramt niedergelegt. Was die Vorstandschaft das Team sehr bedauert.

Mittelkreis: Der Verein hat zusammen mit Alex Kinstler den lang ersehnten Aufstieg in die A-Klasse geschafft. Warum begleitet er nun das Traineramt nicht weiter?

Arthur Luther: Einige Sachen waren wohl nicht zu der Zufriedenheit des Trainers gelaufen. Leider hat er als Konsequenz entschieden nicht mehr Trainer von FC Zenit zu sein.

Mittelkreis: Wer wird der Nachfolger – hat der Verein hier schon einen Trainer im Auge?

Arthur Luther: Zwei Wochen vor Beginn der Runde ist es schwierig einen geeigneten Trainer zu finden. Die meisten sind natürlich Mitten in der Vorbereitung und nicht von ihren Vereinen frei zu bekommen. Wir hoffen dass wir spätestens in der Winterpause einen neuen Mann präsentieren können. Bis dahin übernimmt diese Arbeit Valeri Zitzer, der auch schon beim SV Rippberg als Spielertrainer tätig war, im Verbund mit mir und dem bisherigen Co-Trainer Nikolaj Suslow.

Mittelkreis: Euer Auftaktmatch habt ihr mit 3:4 gegen Südring verloren – wie lief die Partie, was war der Grund für die Niederlage?

Arthur Luther: Das Spiel begann für uns sehr gut. Wir gingen relativ früh durch eine schönen Fernschuss von Thomas Mustafaev in Führung mussten dann aber durch einen 11-Meter den Ausgleich hinnehmen. Dadurch wurden wir unruhig und kassierten in der ersten Halbzeit noch drei Treffer. Manche Entscheidungen vom Schiedsrichter waren hierbei äußerst fragwürdig. Was aber nicht als Ausrede gelten darf, denn wir hatten noch die Möglichkeit durch einen 11-Meter zu verkürzen, taten es aber nicht. In der zweiten Hälfte kamen wir noch an 3:4 ran, konnten jedoch den Ausgleich leider nicht mehr erzwingen.

Mittelkreis: Abschließend: Was erhoffst du dir von der Saison 2012/2013 und eurer Mannschaft?

Arthur Luther: Ich wünsche mir dass der FC Zenit durch eine geschlossene Teamleistung die Klasse hält und vielleicht den einen oder anderen Gegner aus der oberen Tabellenregion ärgern kann. Natürlich erhoffe ich mir auch ein positives Feedback über unseren noch sehr jungen Verein.

Der Mittelkreis sagt DANKE für das Interview.

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