Regionalliga Bayern: Doping-Verdacht gegen Ex-Viktoria-Akteur Joseph Mensah (jetzt 1. FC Schweinfurt 05) – BFV leitet Verfahren ein

Wie der Bayerische Fußball-Verband am heutigen Dienstag in einer Pressemitteilung veröffentlichte, wurde ein Verfahren gegen den unter Doping-Verdacht stehenden Joseph Mensah vom 1. FC Schweinfurt 05 eingeleitet. Mensah ist auch im Kreis Aschaffenburg-Miltenberg ein bekanntes Gesicht: In den Spielzeiten 2011/2012 und 2012/2013 war der Defensivspieler unter anderem für den FC Bayern Alzenau und den SV Viktoria Aschaffenburg aktiv. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte den BFV zuvor über eine positive Dopingprobe (A-Probe) informiert. Die Probe wurde am 12. September nach der Regionalliga-Partie TSV Buchbach – 1. FC Schweinfurt 05 (1:2) genommen. Bis zum Abschluss des Verfahrens hat das Verbands-Sportgericht des BFV den Spieler vorläufig gesperrt. Schweinfurt 05 hat die Öffnung der B-Probe beantragt. Im Fall eines Dopingnachweises liegt das Strafmaß gemäß der Rechts- und Verfahrensordnung des BFV bei einer Sperre zwischen acht Wochen und zwei Jahren. Der TSV Buchbach hat Einspruch gegen die Spielwertung eingelegt. Der Einspruch wird nun vom Sportgericht geprüft.

Alle Vereine der Regionalliga Bayern erhalten vom BFV vor jeder Saison die aktuellen Anti-Doping-Richtlinien des DFB und sind verpflichtet, diese an ihre Spieler weiterzugeben. Die Bestätigung über den Erhalt, die Kenntnisnahme und die Anerkennung der geltenden Anti-Doping-Richtlinien durch jeden einzelnen Spieler ist Teil der Zulassungsvoraussetzungen für die Regionalliga Bayern. Unterschreibt ein Spieler diese Bestätigung nicht, erhält er kein Spielrecht für die höchste bayerische Amateurliga.

Der Bayerische Fußball-Verband hat den Deutschen Fußball-Bund mit der Durchführung von Dopingkontrollen in der Regionalliga Bayern beauftragt. Die genommenen Proben werden im von der WADA (Welt-Anti-Doping-Agentur) akkreditierten Kontrolllabor in Kreischa untersucht und ausgewertet.

(Quelle: BFV)

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